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Hallo zusammen,
Wir nutzten die Osterfeiertage und machten uns auf den Weg zu drei Schweizer Familien,
3 Stunden nördlich von Télimélé. Am Samstagmorgen ging unsere Reise mit dem Taxi los. Ein Taxi war schnell gefunden, das war kein Problem und nach einer Stunde warten machte sich Aufbruchsstimmung bereit. Das Problem: wie bekommt man 14 Erwachsene, 3 Kinder und eine Ziege in ein Auto für 9 Personen? Wir dachten schon wir müssen Zuhause bleiben, doch für Afrikaner müsst ihr wissen ist ein Auto nie voll. So wurden einfach 5 auf das Dach verfrachtet. Die Fahrt verlief interessant, mit einem Taxi unterwegs zu sein bedeutet auf alles gefasst sein zu müssen. Die erste Überraschung erlebte Chriss, die dreimal eine Pinckelattacke der Zeige (auf dem Dach) erleben musste. Sie hatte noch Glück ihrem Vordermann tropfte es genau über das Gesicht. Nach weiteren Stopps wegen einer Reifenpanne, diversen Einkäufen oder irgendwelchen anderen Dringlichkeiten kamen wir 6 Stunden später endlich an. Am ersten tag konnten wir Gaoual (grösseres Dorf) und die beiden Mädels bei denen wir wohnten kennenlernen. Am Ostersonntag durften wir einen echt schönen Afrikanischen Gottesdienst feiern. Ein Chor mit einigen Jugendlichen hat gesungen, begleitet von Trommeln und andere Interessanten Instrumenten.
Am nächsten Tag fuhren wir in eine Stadt in der, der Unterschied von Arm und Reich kaum zu übertreffen ist. Dort bauen sich die reichen Marabus (Zauberer)- die sich in Frankreich ihr Geld verdienen- einen riesen Palast in ein kleines Dorf, nur um ihren Reichtum zu präsentieren. Daneben sieht man kleine Rundhütten, Dreck und Müll auf den Strassen und einen kleinen überteuerten Markt. Wir durften uns die Arbeit von einem Schweizer Familien Vater anschauen der dort Brunnen baut und dabei gleichzeitig einheimische schult damit sie
die Arbeit später selbst machen können. Am nächsten Morgen schauten wir uns noch die Schule an die, die Missionare dort vor 4 Jahren aufgebaut haben. Wirklich schöne Gebäude und Einheimische die sich mit viel Mühe und Initiative reinhängen. Sie haben es sogar geschafft, dass die Schule pünktlich um 8 und nicht erst um 9 los geht =). Ein kurzer aber wirklich schöner Trip und sehr wertvoll für uns, wir dürfen gestärkt und mit vielen neuen Ideen an unsere Arbeit zurück gehen.

Hallo zusammen,
ein typischer Tag im Moment bei uns ins Télimélé: Der Morgen beginnt ganz ruhig mit einem leckeren Frühstück und einer stärkenden Andacht. Ich nutzte die Ruhe und setzte mich an meinen Computer um für Bettinas Abschied vorzubereiten. Ich saß kaum 5 Minuten da schaute schon das erste grinsende Gesicht zu Tür herein. Diouldho einer unserer Jugendlichen schaute vorbei. Er erzählte ein wenig von der Schule, die an diesem Morgen mal wieder kurz verlief und machte sich nach 10 Minuten auch schon wieder auf den Weg. Nun ging es schlagartig weiter und von Ruhe war nichts mehr zu spüren. Zuerst drei Mädels aus dem Center die zum aufnehmen ihrer Stimme für das Video vorbeikamen. Dann europäischer Besuch- welch Seltenheit eine Missionarin und ihr Chef auf der Durchreise nach Conakry. Wenig später ein weiterer Jugendlicher der seinen Termin für die Aufnahme fürs Rappen vergessen hatte und nun noch unbedingt aufgenommen werden will. Um 11 Uhr hatten sich dann noch vier weitere Jugendliche eingefunden und wir sprangen vom Besuch im Haus zu unseren Jugendlichen draußen- die auf dem großen Trampolin so manch gefährlichen Stand hinlegten- hin und her. Nach einem leckeren Mittagessen mit guten Gesprächen war das Haus um 13 Uhr wieder leer und wir Frauen machten uns an unser tägliche Beschäftigung: das Tischtennis spielen. Nach einer Abkühlung unter der Dusche und einer kurzen Planung unserer nächsten Wochen machten wir uns auf ins Center. Meine Computerschüler hatten heute die besondere Herausforderung des Zeichnens mit Paint: Haby (Hannah) das ist viel zu schwer ich will eine andere Aufgabe. Nachdem ich alle 5 Jungs im Kurs aufmuntern konnte nicht die Geduld zu verlieren wartete schon die nächste Aufgabe auf mich: Memori spielen. Unglaublich wie viel Spaß drei Jungs zwischen 17 und 19 Spaß an diesem Spiel haben. So spielten wir 1 ½ Stunden Memori, es störte sie nicht einmal das jede Runde der gleiche gewann. Es ist so cool wie einfach man ihnen eine Freude machen kann. Die letzte halbe Stunde durften Chrissi und ich dann beweisen das auch weiße (Frauen) Muskeln haben und übten uns mit den Jungs im Armdrücken. 18:05 schlossen wir drei Kurzzeitler die Tür vom Center und machten uns zu Fuß auf den Heimweg. Nach nicht einmal 5 Minuten kamen uns zwei ältere Damen, in weißen Gewändern und offenen Armen entgegen. Sie drückten und küssten uns einige male, redeten auf uns auf Afrikanisch ein und waren so plötzlich wie sie da waren auch wieder weg. Nach einer Meute Jungs (20) die den Europäerinnen alle die Hand schütteln wollten und zwei interessierten Männern für einen Computerkurs kamen wir nach 45 Minuten endlich Zuhause an. Nach einem regen Austausch über den Tag beim Abendessen, spielten wie noch eine Runde Karten und fielen danach müde aber glücklich in unsere Betten.

Guinea!

Hallo Zusammen,
Ich möchte euch wie angekündigt etwas über die Geschichte Guineas berichten. 1958 unterzeichnete der erste Gouverneur Guineas die
Unabhängigkeitserklärung von Frankreich. Zuvor ging es dem Land nicht schlecht weil, durch den Einfluss der Franzosen viel Geld und somit auch Fortschritt ins Land gekommen ist. Doch die Guineer wollten ihren eigenen Kopf durchsetzten. Nach der Unabhängigkeit ging es schlagartig bergab. Die Franzosen zogen sich zurück und damit auch alle positiven Einflüsse wie zum Beispiel auch die einheitliche Sprache (Französisch). Guinea wandte sich dem Kommunismus zu. Der erste guineische Präsident Sekou Touré war ein schlimmer Diktator. Die Menschen litten unter ihm und er liess viele töten. Seit diesem Mann gab es bis heute nur noch zwei weitere Präsidenten. Doch auch diese waren sehr diktatorisch. Sie nützen ihre Macht aus, spielen Herrscher, bekommen das ganze Geld und haben das Militär unter sich. Es wurde kaum in das Land investiert.
Die allermeisten Guineer haben nie gelernt was es heißt ehrlich und aufrichtig zu sein. Sie haben es nie anders erfahren. Vorbilder prägen einen sehr und das ist bis heute hier in Guinea ein großes Problem. Der letzte Präsident Dadis Camara versprach, wie die anderen vor ihm, demokratische Wahlen, Mitspracherecht für das Volk und bessere Lebensverhältnisse. Doch als es darum ging diese Versprechen umzusetzen, merkte er, dass dies bedeuten könnte, seine Position zu verlieren. Deshalb entschied er sich gegen neue Wahlen. Dadurch kam es dieses Jahr im September zu einem Eklat der Opposition, die diese Entscheidung nicht akzeptieren konnten. Viele Unschuldige kamen um und an der Lage hat sich nichts verändert. Wenn man heute auf Guinea schaut kann man sagen, es zählt zu einem der ärmsten Länder, einfach weil keinerlei Entwicklung stattgefunden hat. Es gibt kaum Industrie, Wirtschaft und an ausreichend Arbeitsplätze ist nicht zu denken. Conakry ist eine der untentwickeltsten Hauptstädte in Afrika. Nur Nachtstrom, kleine schlechte Straßen… Es ist traurig zu sehen, denn es ist ein schönes, grünes, fruchtbares Land mit vielen Ressourcen wie zum Beispiel Bauxit. Doch diese Ressourcen werden nicht genutzt oder an die Russen, Amerikaner und Chinesen verkauft. Dieses Geld wie kann es anders sein, geht an den Präsidenten. Wir sind gespannt was sich mit den nächsten Wahlen im Juni ändert.
Es grüßt euch lieb Hannah
PS: Danke für all eure Kommentare, freue mich sehr darüber.

Durch Guinea…

Hallo ihr lieben,

so, nach einer langen Pause meld ich mich mal wieder. Wir hatten fast drei Wochen Urlaub und davon möchte ich euch ein wenig berichten. Am Montag den 9. Feb. Haben wir Frauen uns auf den Weg in das schwüle und chaotische Conakry gemacht. Unsere Einkäufe und Besorgungen liefen wirklich problemlos und auch der Schock von asphaltierten Straßen, Hochhäusern und Taxis war auch relativ schnell überwunden. Mittwochs konnte ich dann endlich Laura in die Arme schließen, die sich für zwei Wochen auf den Weg nach Guinea zu mir gemacht hat. Mir ihr fuhren wir in die ca. 250 Kilometer entfernte Stadt Dalaba. Und auch wenn es an den Barragen („Grenzen“) öfters hieß „könnt ihr mir die nicht da lassen, die gefällt mir“ oder „gehen wir doch mal in meine Hütte und verhandeln ein wenig über den Preis“, kamen wir alle sicher an. Auf 1000 Meter Höhe liegt ein schönes, kleines Ferienhäuschen der Mission. Dort verbrachten wir fünf geniale Tage. Wir durften geschichtliches zu Guinea erfahren, denn wir haben historischen Boden betreten. Dort wurde damals die Unabhängigkeitserklärung des ersten Gouverneurs von Guinea unterschrieben und damit nahm dann auch die Talfahrt Guineas ihren Lauf doch dazu ein anderes Mal mehr. Außerdem haben wir eine schöne Tour durchs Fouta zu einem Wasserfall gemacht, waren baden, hatten Abende am Lagerfeuer und haben in der Hängematte den schönen Ausblick genossen.

Danach machten wir – bevor wir zurück nach Télimélé gefahren sind- halt in einem kleinen Dorf. Dort hatten wir die Möglichkeit mit Hasan unserem außergewöhnlich- lustigen afrikanischen Guide eine wirklich coole Trecking tour zu machen, leider ohne mich, ich verbrachte den Mittag krank in der Hütte. Nach einer Nacht in der Rundhütte mit Strohbett und kleinen Kriechtieren machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Télimélé. Laura durfte unser Zuhause kennen lernen und wir erklärten ihr wie das Leben hier so läuft. Wir machten Besuche bei unseren Jugendlichen Zuhause oder auf dem Markt und trotz Sprachhindernissen war es einfach witzig. An einem Nachmittag hatten wir dann mittags das Haus voll, denn wir haben alle Jugendlichen zu uns eingeladen. Gemeinsam spielten wir „Schokoladen-Auspacken“ und Luftballontanz und hatten eine richtig ausgelassne Stimmung. Die Jugendlichen fanden es sehr spannend, noch mal eine weiße kennen zu lernen und als sie dann nach einiger Zeit begriffen haben, dass es Menschen gibt die kein französisch sprechen packten sie ihre „großen“ Englischkenntnisse aus.

Sonntags ging unsere Reise dann weiter und führte uns nach einer langen Taxi fahrt nach Conakry. Dort haben wir dann wirklich das Großstadt Leben genossen. Wir lagen am Pool mit einem fantastischen Meerblick, gingen Schoppen und machten so Bekanntschaft mit witzigen Guineern. Das Highlight war ein Besuch auf einer Insel vor Conakry. Wir machten uns morgens mit dem Taxi zum Hafen auf. Kaum haben wir einen Fuß aus dem Taxi gesetzt, tummelten schon sich die ersten Menschen um das das Auto und machten uns Angebote für das Boot. Nach dem der Preis ausgehandelt war ging es los. Wir hatten den ganzen Tag eine Insel mit Sandstrand und Palmen für uns alleine wenn man von 3 aufdringlichen Einheimischen absah die wir durch viel Feingefühl los wurden. Am Hafen zurück durften wir die unglaubliche Vielfalt des guineischen Mülls und andere Kuriositäten bewundern. Zum Glück wurde Ich von einem Afrikaner vom Boot zum Ufer transportiert, so dass ich nicht durch diese undefinierbaren Sachen laufen musste.

Am Mittwoch mussten wir dann wirklich schweren Herzens Laura wieder zum Flughafen bringen, der Abschied viel uns schwer. Seit Donnerstagmittag sind nun auch wir nach einer langen und Pannen reichen Fahrt in Télimélé, wo die Arbeit schon auf uns wartet. Was für eine gelungene Reise!

Liebe Grüße Hannah

Hallo zusammen,

Diesen Montag sind wir der Einladung einer unserer Jugendlichen gefolgt und haben uns auf den Weg ins Lycée (die Schule – genauer gesagt: das Gymnasium) gemacht. Unsere deutsche Pünktlichkeit- die wir auch hier in Afrika nicht ablegen wollen und können- wurde natürlich sofort bestraft, denn wir mussten in der „Kälte“ warten bis wir von einem netten Lehrer statt einem Schüler

abgeholt wurden. Im Lycée angekommen stellten sie uns drei Stühle nach draußen – so voll auf dem präsentierteller- und wir hatten die Chance jeden Lehrer einzeln zu begrüßen und auch die Schüler nahmen Kenntnis von uns. Unerkannt mitlaufen ohne großen Aufwand ist einfach nicht möglich für uns. Nachdem dann geklärt war was wir genau wollen- einfach nur den Ablauf des Unterrichts miterleben- haben wir uns auf, in die erste Unterrichtsstunde gemacht. Als wir uns höflich vorgestellt hatten wurde eine Bank für uns geräumt und wir lauschten dem nicht immer ganz so korrekten Englischunterricht der vom Niveau ungefähr einer 5. Klasse bei uns entsprechen würde (hier war es die 11. Klasse). Trotz 90 Schülern in einem Raum herrscht Ordnung und teilweise mehr Disziplin als an unseren Schulen. Die Schüler stehen auf wenn sie den Lehrer begrüßen und wenn sie eine Antwort geben, zudem ist es relativ Ruhig bei so vielen Schülern. Nach einer Pause der ersten Unterrichtseinheit geht die nächste Stunde weiter wenn der Lehrer mit seiner „Arbeit“ im „Lehrerzimmer“ fertig ist. Ich hab mich für das Fach Physik entschieden das war so mehr oder weniger die letzte Option. Es war interessant auch wenn die ganzen Formeln schon etwas länger her waren. Schon nur die Atmosphäre und der Ablauf hier an der Schule waren für uns super mitzuerleben. Der Unterricht begann um halb neun und war um halb zwölf auch schon wieder zu ende. Ein guter Tag für die Schüler, denn nur zu oft fallen mehr oder alle Stunden aus weil, die Lehrer nicht erscheinen.

Hallo ihr lieben,
nun ist es mal wieder Zeit, dass ich mich bei euch melde. Es ist viel passiert und ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll und was überhaupt interessant für euch ist. Wir haben in der ersten Januar Woche das Center wieder geöffnet. Wir hatten vor Weihnachten eine neue Einschreibung, das heißt, es konnten sich neue für Computer und Englischkurse eintragen. Sie haben uns im wahrsten Sinne die Türe eingerannt und wir waren froh um unsere starken Jungs aus dem Center die uns die Papas vom Hals gehalten haben. Durch die neue Einschreibung war auch in der ersten Woche sehr viel los. Viele kamen nochmals und versuchten sich doch noch für einen Kurs einzutragen. Leider haben wir nur begrenzt Platz und können nicht ganz Télimélé aufnehmen. Das war dann für uns auch nicht einfach sie wieder nach hause zu schicken und packten unser ganzes Repertoire an Aufmunterungen aus.

Die Neuen haben sich allerdings super integriert und taten unserer Gemeinschaft überhaupt keinen Abbruch. Die neuen Kurse laufen super. Ich hab den Computerkurs für die Anfänger übernommen. Es macht mir wirklich Spaß, dennoch muss ich mich oft in Geduld üben weil sie sehr wenig Selbstinitiative ergreifen und hundertmal das gleiche Fragen weil, sie es sich einfach nicht merken können. In den nächsten Wochen wird es eher ruhiger ablaufen weil unsere Jugendlichen den Fußball bevorzugen- Coup dAfrique.
Noch ein kurzes Wort zu unserer politischen Lage. Unser Präsident verweilt immer noch im schönen Monako und nur seine engsten vertrauten wissen wirklich wie es ihm geht. Offiziell heißt es, es ginge ihm gut, inoffiziell spekuliert man über seinen Tod. Die Lage ist dennoch sehr ruhig und der Ersatz Präsident ist gerade dabei aus der Opposition einen neuen Premier Minister zu ernennen.

Weihnachten!

Hallo ihr lieben,
Temperaturen von 38°, Sonne pur, Gerüche und Töne die alles andere als an Weihnachstimmung oder Weihnachten erinnern. Das war dieses Jahr meine Assoziation mit Weihnachten. Dennoch haben wir versucht auch hier nach Afrika etwas Weihnachten zu zaubern. Einige Tage vor Weihnachten zum Beispiel haben wir mit unseren Jugendlichen Plätzchen gebacken, das war wirklich schön und sie hatten wirklich Spaß dabei. Sogar die Jungs- die hier wenig mit Essenzubereitung zu tun haben- haben liebevoll die Plätzchen mit Ei bestrichen und dekoriert. Wir hatten dann einen Tag vor Weihnachten eine echt doofe Situation, es fehlten uns 3 MP3 Player. Im Moment haben wir im Center eine relativ geschlossene Gruppe und eine wirkliche Gemeinschaft, die Teens respektieren sich und nun gab es jemand in der Gruppe der klaut und das Vertrauen das auch wir mittlerweile aufgebaut haben drohte zu bröckeln. Die beste Idee war dann zum Marabu (Zauberer) zu gehen und er würde denjenigen ausfindig machen der geklaut hat und bestrafen. So werden Probleme auf afrikanisch gelöst, wir lehnten diesen Vorschlag jedoch ab. Ein Tag später an Heilig Abend standen zwei unserer Jugendliche vor der Türe mit zwei von den Playern, sie hatten die Diebe ausfindig gemacht. Für uns war es wirklich genial, auf der einen Seite haben sie als Gruppe die Situation ohne uns geregelt und wir hatten wirklich gute Gespräche zum Thema Stehlen und Ehrlichkeit.
An Heilig Abend hatten wir eine kleine Weihnachtfeier im Center. Wir haben etwas gespielt, gesungen und die Weihnachtsgeschichte in Form einer Powerpoint Präsentation gesehen. Sie können mit Weihnachten nicht all zu viel anfangen, dennoch war es uns wichtig zu erzählen was Weihnachten für uns persönlich bedeutet.
Den Abend verbrachten wir gemütlich Zuhause mit einem leckeren Essen, Liedern und natürlich auch Geschenken. Am ersten Weihnachtsfeiertag besuchten wir unseren ersten afrikanischen Gottesdienst. Es war sehr spannend, er fing eine Stunde später an als geplant- das ist völlig normal haben wir uns sagen lassen- und es wurde auch nicht nur über Weihnachten gepredigt zwischendurch ging es um Adam und Eva und um die Verschiedenheit der Menschen. Wir mussten ihnen dann noch ein Weihnachtslied vorsingen und eine von uns sollte noch etwas sagen, zum Glück waren die Sätze für die Weihnachtsfeier im Center noch aktuell.
Am 2. Feiertag waren wir schwimmen an unserem Stausee. Er liegt wunderschön zwischen Bergen, Palmen und Bäumen. Bei diesen Temperaturen war eine Abkühlung wirklich nötig, aber doch auch komisch die Vorstellung am 26 Dezember zu baden. Nun haben wir noch eine Woche Zeit für Vorbereitungen, Putz- und Computeraktionen im Center bevor wir dann nächste Woche die Türen wieder öffnen.
Liebe Grüße Hannah

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